Projektdetails
Als Teil des Denkmalensembles Dom-Pedro-Platz entstand östlich des Nymphenburger Kanals im Laufe der 1890er Jahre das Münchener Waisenhaus. 1898 wird auf dem Gelände das Waschhaus mit seinem zentralen quadratischen Waschraum mit Gewölbe und Kuppeldach erbaut. Im zweiten Weltkrieg wird der Gebäudeflügel östlich des Waschraums zerstört. Inzwischen dient das Nebengebäude verschiedenen Nutzungen und ist stark sanierungsbedürftig.
Aufgabengebiete
Seit 2021 beschäftigt sich FV2 ehrenamtlich mit der Zukunft des Gebäudes. Welches Potenzial bergen die Räumlichkeiten? Welchen Bedarf hat die Stiftung Waisenhaus? Welche Nutzungen können im ehemaligen Waschhaus Platz finden und welche Nutzer:innengruppen gehen dort zukünftig ein und aus? In Grundrissen und Schnitten werden die möglichen Szenarien grafisch dargestellt.
Highlights
Nach Analyse des Bestands und des Bedarfs der Nutzer:innen wurde ein konkreter Nutzungsvorschlag erstellt. Sowohl im Dach- als auch im Erdgeschoss sollen Sanitäranlagen und Teeküchen mit Aufenthaltsbereich für die Mitarbeitenden entstehen. Auf beiden Geschossen finden mehrere Büro- und Therapieräume sowie ein Besprechungsraum und ein Raum für die Medienbetreuung Platz. Der ehemals zentrale Kesselraum wird mit seiner doppelten Raumhöhe und dem Gewölbe als multifunktionaler Kreativraum genutzt.
Vom Kesselraum zum Kreativraum
Architektonisch einmalig ist der ehemalige Kesselraum. Hier entwich einst der Wasserdampf aus der Laterne übers Dach. Heute als Lager genutzt, könnte der Gebäudeteil mit einer Abmessung von zehn mal zehn Metern und seinem Gewölbe zum zentralen Erlebnisraum der Kinder werden: ein multifunktionaler Kreativraum für Nutzungen wie Ausstellungen, Spiel und Bewegung, oder Aufführungen. Die großzügigen Fensterformate unterstreichen das Potenzial des zweigeschossigen Raumes.
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